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Unternehmen | 09.08.2022

„Wir wollen den Wandel aktiv gestalten“

Interview mit dem Westfalen Vorstand

Eröffnung von Werken, Launch der mobilen Wasserstofftankstelle und ein neues Leitbild: 2021 war ein Jahr voller Veränderungen in der Westfalen Gruppe. Im Interview mit Verena Gölkel, Leiterin Corporate Communications, zieht das Vorstandsteam Resümee und blickt in die Zukunft.

Herr Dr. Perkmann, Frau Dr. Schäffler, Herr von Stechow, was waren Ihre Highlights im Geschäftsjahr 2021?

Dr. Thomas Perkmann: Meine Highlights waren die Präsentation unserer Strategie und unseres Leitbildes an unsere Belegschaft, die Inbetriebnahme unseres Tanklagers in Krefeld und der Ausbau unseres Werkes in Münster-Gelmer.

Jesko von Stechow: Ein Highlight für mich war sicherlich das Ergebnis, das wieder besser ist als 60 Millionen Euro. Trotz des Hackerangriffs und trotz Corona sind wir sehr gut durch das Jahr gekommen.

Dr. Meike Schäffler: Mein Highlight war der Zusammenhalt während des Hackerangriffs. Wir haben alle angepackt, die Krise gemeinsam gemeistert und unsere Kundinnen und Kunden trotz aller Widrigkeiten zu jeder Zeit beliefert. Ein weiteres Highlight war die Roadshow der mobilen Wasserstofftankstelle, die dazu geführt hat, dass wir im Wasserstoffmarkt als Experte wahrgenommen werden und uns Zugang zu spannenden Projekten liefert.

„Wir machen Fortschritt nachhaltig!“ – So lautet das neue Leitbild der Westfalen Gruppe. Wie sehen Sie die aktuellen Leitlinien und den Zukunftskurs?

Dr. Thomas Perkmann: Wir sind ein Familienunternehmen, das mit einer Kernkompetenz in den letzten fast 100 Jahren gewachsen ist: Wir sind Experten für gasförmige und flüssige Gefahrstoffe. Einige wichtige dieser Stoffe, wie insbesondere Diesel und Benzin, haben einen fossilen Ursprung. Und es ist klar: Unsere Gesellschaft muss schrittweise auf fossile Energien verzichten und wir als Westfalen wollen diesen Wandel proaktiv mitgestalten.

Jesko von Stechow: Dabei bleiben wir uns selbst treu. „Wir machen Fortschritt nachhaltig.“ Beinhaltet ja nicht nur die ökologische Komponente. Wir sprechen von einer Nachhaltigkeit, die langfristigen unternehmerischen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung vereint. Wir werden alles tun, um auch morgen unsere Kundinnen und Kunden erfolgreich zu bedienen.

Welche Vorteile ergeben sich für die Kundschaft aus der zentral verankerten Kundenorientierung im Leitbild?

Dr. Thomas Perkmann: In unserem Leitbild haben wir ein sehr starkes Wort gewählt – nicht „Kundenorientierung“, sondern „Kundenliebe“. Das liegt in unserer DNA. Wir haben sehr viele Wettbewerbsunternehmen, die größer sind als wir, und unsere Produkte differenzieren sich kaum. Unsere Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden jedoch ist einzigartig.

Dr. Meike Schäffler: Was uns als Westfalen auszeichnet, ist, dass wir die Prozesse aus Sicht der Kundinnen und Kunden denken, Probleme verstehen und lösen, zum Beispiel mit unserer mobilen Wasserstofftankstelle. Wir verstehen, dass es im Augenblick keine großen H2-Bus- oder LKW-Flotten gibt, die eine Millioneninvestition in eine stationäre Tankstelle rechtfertigen. Wir schaffen mit der mobilen Wasserstofftankstelle dafür die passende Lösung, um den Markthochlauf zu ermöglichen.

Westfalen zeigt sich mit diesem Geschäftsbericht auch im neuen Gewand – wofür steht die Marke?

Dr. Thomas Perkmann: Unser neues Logo zeigt das bekannte weiße Ross auf rotem Grund. Das Ross versinnbildlicht das Denken in Generationen. Der rote Hintergrund ist die Farbe des Gefahrstoffes, für dessen sichere Handhabung wir Experten sind. Rot ist zudem die Farbe der (Kunden)liebe. Die Fläche zwischen Winkel und Quadrat im Logo passt sich an den Hintergrund an und steht damit für passgenaue Lösungen für unsere Kundschaft.

 

Welche Meilensteine kennzeichnen das laufende Jahr 2022?

Jesko von Stechow: Gerade in herausfordernden Zeiten gilt es, unsere finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren und gleichzeitig in die Zukunft zu investieren. Und wir werden das gute Feedback aus der Mitarbeiterbefragung in konkrete Maßnahmen umsetzen, um auch innerhalb unseres Unternehmens noch besser zu werden.

Dr. Meike Schäffler: Eine große Herausforderung dieses Jahr wird auf jeden Fall sein, hoffentlich nach Corona, zu einer neuen Normalität zu finden und die richtige Balance zwischen Präsenzkultur und Mobilem Arbeiten zu finden. Dann werden wir im Laufe dieses Jahres ein vollautomatisiertes Werk in Krefeld sehen, das modernste Propanabfüllwerk Europas. Zudem werden wir die ersten sein, die brennbare Kältemittel recyclen.

 

2023 wird die Westfalen Gruppe 100 Jahre alt. Was bedeutet das für Sie?

Dr. Thomas Perkmann: Das ist sicherlich ein schöner Grund zu feiern, gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden, Geschäftspartnern, Pensionären, vor allem aber mit unseren Kundinnen und Kunden. Es ist auch ein Anlass, sich bewusst zu werden, dass es unsere Verantwortung ist, für die nächste Generation zu denken und zu handeln.

Jesko von Stechow: Westfalen hat es immer geschafft, mit Veränderungen erfolgreich umzugehen, Kundenbedürfnisse neu zu erkennen und finanziell solide aufgestellt zu sein. Also, ich bin sehr optimistisch für die Zeit, die kommt.

Dr. Meike Schäffler: Auch wenn wir 100 Jahre sind, dürfen wir nicht alt sein. Genauso wie Tradition brauchen wir Innovationen. Wir wollen – sinnbildlich – das Unternehmen mit Wurzeln und Flügeln in die Zukunft führen.

 

Von der traditionsreichen Herkunft zur Zukunft – bitte in einem Satz: Was macht Westfalen fit für die Zukunft?

Dr. Thomas Perkmann: Unser gemeinsamer Wille jung zu bleiben, zu lernen, zu wachsen und uns zu verändern.

Jesko von Stechow: Wir leben von und für Veränderung.

Dr. Meike Schäffler: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über große Erfahrung und Expertise, bleiben aber immer neugierig, kennen die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse unserer Kundeninnen und Kunden und entwickeln mit Freude innovative Lösungen.

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