HVO statt Diesel: Einfach tanken, einfach umsteigen*

Je nach Rest- und Abfall­stoffbasis können mit HVO bis zu 90 % Treib­haus­gas-Emissionen (THG-Emissionen) gegenüber Diesel eingespart werden – gerechnet von der Kraft­stoff­herstellung bis zum Verbrauch während der Fahrt.**  

Westfalen HVO-Zapfsäule

HVO von Westfalen: Weniger Treibhausgas-Emissionen als mit Diesel dank biogener Rohstoffe**

Sie möchten die Treibhaus­gas­emissionen Ihres Fuhrparks reduzieren und suchen nach einem alternativen Kraftstoff? HVO kann dazu beitragen, die THG-Bilanz Ihrer Transporte und Fahrten gegenüber Diesel deutlich zu verbessern.

Das von Westfalen angebotene HVO wird gemäß DIN EN 15940 aus biogenen Rest- und Abfall­stoffen hergestellt. Je nach Zusammen­setzung dieser Rest- und Abfall­stoffe können im Vergleich zu fossilem Diesel bis zu 90 % der Treibhaus­gas­emissionen eingespart werden. Die Berechnung der Einsparung erfolgt entlang der gesamten CO2e-Lebens­zyklus­emissionen nach den Vorgaben der Richtlinie (EU) 2023/2413 („RED III“), die die RED II einschließlich Anhang V aktualisiert. Die zertifizierte Nachweis­führung (in der Regel RED/ISCC) erfolgt durch den jeweiligen HVO-Lieferanten oder -Hersteller und kann chargenweise variieren.

Jetzt Angebot anfordern!

Bereits heute können Sie HVO an vielen Westfalen Tankstellen tanken – bis Ende 2027 planen wir an über 55 Standorten HVO anzubieten. Deutschland­weit ist der Kraft­stoff mittlerweile an über 755 Stationen verfügbar (Quelle: Weltweite karte HVO / XTL – eFuelsNow, Stand 2026). 

Wir bauen auch gerne dort, wo Sie Bedarf haben – sprechen Sie uns an!

Westfalen HVO Tankstellen in der Nähe

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Sie möchten Ihre Fahrzeuge regelmäßig bei uns tanken lassen? 

Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot für HVO in Verbindung mit unserer Flottenkarte Westfalen Service Card.

Die Vorteile von HVO im Überblick

Bis zu 90 % weniger Treib­haus­gas­emissionen (CO2e)

HVO von Westfalen kann im Vergleich zu fossilem Referenz­diesel eine Treib­haus­gas­emissions­minderung von bis zu 90 % ermöglichen, Well-to-Wheel, nach RED III, Stand 2026. Die tatsächliche Einsparung hängt von der jeweiligen Rest- und Abfall­stoff­basis ab und wird durch den HVO-Lieferanten oder -Hersteller zertifiziert.

Kompatibilität

HVO von Westfalen kann in allen Diesel-Fahr­zeugen und -Motoren eingesetzt werden, die vom Hersteller für XTL-Kraft­stoffe (DIN EN 15940) freigegeben sind.

Effizienz

Bei entsprechend frei­gegebenen Fahr­zeugen bleibt die Motor­leistung beim Einsatz von HVO von Westfalen im Vergleich zu fossilem Diesel unverändert. Voraus­setzung ist die Einhaltung der jeweiligen Herstellerfreigabe.

Erneuerbare Roh­stoff­basis

HVO von Westfalen wird aus biogenen Rest- und Abfall­stoffen hergestellt. Die genaue Zusammen­setzung und die jeweilige Zertifizierung können auf Anfrage belegt werden.

Transparenter CO2-Nachweis

Westfalen stellt auf Wunsch einen CO2-Einsparungs­nachweis aus, basierend auf den tatsächlich getankten HVO-Mengen und den jeweils geltenden Be­rechnungs­standards (RED III/ISCC). Die Nach­weis­führung erfolgt durch den HVO-Lieferanten oder -Hersteller und kann je nach Charge variieren.

Westfalen hvo Kraftstoff. Weißer Lkw auf Straße zwischen Feldern

100% HVO, 100% Westfalen

Bei Westfalen erhalten Sie ausschließlich reines HVO (ohne Beimischung). Die chemische Struktur des Kraftstoffs entspricht der Norm DIN EN 15940.

Haben Sie Bedarf an HVO und möchten mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns gerne.

Scientist arm wearing blue protective gloves pouring yellow liquid at laboratory flask

HVO-Diesel und Biodiesel – was ist der Unterschied? 

HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) wird synthetisch aus Rest- und Abfall­stoffen wie gebrauchtem Frittier­fett hergestellt und erfüllt die Anforderungen der DIN EN 15940. Im Unterschied dazu wurde Biodiesel früher meist aus Rapsöl gewonnen und unterliegt anderen Normen und Eigenschaften

Tankvorgang HVO Kraftstoff, Fahrer führt Betankung durch

Darf mein Fahrzeug XTL tanken?

Um HVO tanken zu können, sind modellspezifische Freigaben der Hersteller notwendig. Um auf der sicheren Seite zu sein empfiehlt es sich, die Angaben in der Bedienungs­anleitung und im Tank­deckel zu prüfen. Das Kürzel XTL steht für „X To Liquid“ und macht ab sofort die HVO-Zapfpistole kenntlich. Hier wird ein beliebiges Ausgangs­material in einen flüssigen Energie­träger umgewandelt – hier HVO. Bei Unklarheiten schauen Sie auf die Website Ihres Fahrzeug­herstellers oder kontaktieren Sie diesen.

* Geeignet für Diesel-Fahrzeuge und -Motoren, die vom Hersteller für XTL-Kraftstoffe (DIN EN 15940) freigegeben sind. Hinweise dazu finden Sie am Tank­deckel oder beim Fahrzeug­hersteller. 

** Je nach Rest- und Abfall­stoffbasis können bis zu 90 % Treib­haus­gasemissionen (THG-Emissionen) ggü. Diesel eingespart werden. Die Berechnung erfolgt entlang der gesamten CO2e-Lebens­zyklus­emissionen 
(Treibhausgas-Emissionen von der Kraftstoff­herstellung bis zum Endverbrauch im Fahrzeug) gemäß Richtlinie (EU) 2023/2413 („RED III“), die die Richtlinie (EU) 2018/2001 („RED II“) einschließlich Anhang V ändert. 
Die zertifizierte Nachweis­führung (i.d.R. RED/ISCC) erfolgt durch den HVO Lieferanten/Hersteller und kann chargenweise variieren.

Antworten zu häufig gestellten Fragen:

Ob Ihr Fahrzeug HVO (XTL) tanken darf, entnehmen Sie bitte der Herstellerfreigabe, der Bedienungsanleitung oder dem Tankdeckel. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihren Fahrzeughersteller.

HVO kann grundsätzlich mit herkömmlichem Diesel gemischt werden. Bitte beachten Sie die Freigabe Ihres Fahrzeugherstellers für XTL-Kraftstoffe.

HVO von Westfalen erfüllt die Anforderungen der DIN EN 15940. Zertifizierungs­system und Nachweis sind chargenabhängig; Informationen stellen wir auf Anfrage bereit.

CO2e-Lebenszyklusemissionen (Kohlen­stoff­dioxid­äquivalente) beschreiben die Gesamtheit aller Treibhaus­gas­emissionen, die während des gesamten Lebens­zyklus eines Kraftstoffs entstehen. Dazu zählen alle Emissionen von der Rohstoff­gewinnung über die Herstellung, den Transport bis hin zum Verbrauch im Fahrzeug. Die verschiedenen Treibhaus­gase (wie CO2, Methan oder Lachgas) werden dabei in CO2-Äquivalente (CO2e) umgerechnet, um ihre Klima­wirkung vergleichbar zu machen.

„Well-to-Wheel“ (übersetzt: „von der Quelle bis zum Rad“) bezeichnet die ganzheitliche Betrachtung aller Emissionen, die bei der Bereitstellung und Nutzung eines Kraftstoffs entstehen. Dabei werden sämtliche Schritte von der Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe („Well“) über die Herstellung und den Transport bis hin zur Verbrennung im Fahrzeug („Wheel“) einbezogen.

Diese Methode ermöglicht einen umfassenden Vergleich der Klimawirkung verschiedener Kraftstoffe, da sie nicht nur die Emissionen beim Fahren, sondern auch alle vorgelagerten Prozesse berücksichtigt. Für HVO werden so alle relevanten Treib­haus­gas­emissionen entlang der gesamten Wert­schöpfungs­kette erfasst und bewertet.