Große Bühnen, namhafte Acts, viele Zuschauer und mittendrin ein Gas, ohne das ein Spektakel schon lange nicht mehr auskommt. Wenn Nebel in der Unterhaltungsbranche eingesetzt wird, steckt dahinter zumeist CO2 – und manchmal auch Westfalen. Seit vier Jahren setzt Elements Entertainment, das deutschlandweit zu den führenden Spezialisten für Showeffekte und innovative Inszenierungen gehört, auf technische Gase von Westfalen.
Von TV-Shows, Live-Veranstaltungen wie „Let’s Dance“ oder „Cirque du Soleil“ über Silvester-Partys bis zu internationalen Festivals wie „Rock am Ring“ – die Bandbreite, die Elements Entertainment mit dem CO2 von Westfalen abdeckt, ist ziemlich groß. Auch kleinere Live-Formate, Club-Shows oder Gaming-Events werden beliefert. „In 90 Prozent der Fälle nutzen wir CO2, um Bodennebel zu erzeugen oder für sogenannte CO2-Jets. Das kann man sich wie eine Art Nebelfontäne vorstellen“, erklärt Lino Averkamp, Sales/Project Manager bei Elements Entertainment. Je nach Veranstaltung variiert der Bedarf, manchmal kommt auch Helium als Ballon-Gas zum Einsatz. Der Fokus liegt jedoch auf CO2 und so kann der Verbrauch bei großen Festivals pro Wochenende durchaus bei weit über hundert Flaschen liegen.
Flexibilität hinter der Bühne
Was für Zuschauer auf der jeweiligen Bühne wie selbstverständlich aussieht, erfordert hinter der Bühne viel Flexibilität, wie Westfalen-Vertrieblerin Caroline Vieth weiß: „Die Projekte von Kunden wie Elements Entertainment setzen vor allem eine gewisse Spontanität voraus. Kurzfristige Änderungen gehören zum Alltag. Da kann es Künstler geben, die kurzfristig ihre Showkonzepte anpassen wollen, womit sich dann auch die Mengen ändern – und das teilweise nur wenige Tage oder sogar Stunden vor dem Einsatz. Deswegen müssen wir diese Flexibilität gleich in der Lieferkette immer mitdenken, um auf diese Bedarfe reagieren zu können.“
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Für Lino Averkamp ist auch das ein entscheidender Faktor, der hinter der Bühne zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit führt: „Es kann immer mal vorkommen, dass ich zum Beispiel an einem Mittwochnachmittag anrufe, weil ich einen Tag später CO2 brauche. Ein sehr kurzfristig angemeldeter Bedarf, aber ich weiß, dass ich mich darauf verlassen kann. Dass man sich dabei trotz solcher Herausforderungen dann immer auf Augenhöhe begegnet, macht die Kooperation sehr angenehm und zu einem wesentlichen Bestandteil für eine erfolgreiche Show.“
CO2 aus biogenen Quellen zunehmend wichtiger
Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass CO2 bezüglich des Umweltaspekts auch weiterhin eine zentrale Rolle bei der Nebelerzeugung spielen kann. Caroline Vieth erklärt: „Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Anteil an biogenem CO2 zu erhöhen. Ein wichtiger Schritt war die Erweiterung unserer Bezugsquellen um biogene Quellen, wie etwa eine Verflüssigungsanlage, die direkt an eine regionale Biomethanaufbereitung angeschlossen ist. Diese Umstellung stärkt nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern senkt auch den CO2-Fußabdruck unserer Produkte deutlich. Gemeinsam mit unseren Kunden suchen wir zudem nach Wegen, die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren oder zu kompensieren. So können wir sicherstellen, dass CO2 auch in Zukunft für Showeffekte eingesetzt werden kann.“