Westfalen News 9, 15.02.2022: Nachhaltigkeit an Tankstellen-Backshops - Westfalen AG
Wählen Sie ein Land, um Inhalte und Produkte zu sehen,
Land
Deutschland
 
Niederlande
 
Frankreich
 
Belgien
 
Schweiz
 
Österreich
 
Verfügbare Sprachen
DE
NL
FR
OK
 

Nachhaltigkeit an Tankstellen-Backshops: App, Tafel e.V. und Mehrweg helfen bei der Müllreduzierung

Supermärkte, Restaurants, Bäckereien und fast jeder von uns – wir alle haben das Problem: Laut Statistiken wirft jeder Deutsche im Jahr rund 75 Kilogramm Lebensmittel in den Müll, darunter auch vieles, was eigentlich noch gut essbar wäre. Auch bei Tankstellen mit Backshops ist dieses Problem vorhanden. Allerdings gibt es kreative Lösungen, um möglichst wenig wegzuwerfen und generell weniger Müll zu produzieren. Die Westfalen AG hat sich hier ein Stück mehr Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben, genauso wie ihre Tankstellenpächter.

"Gemeinsam etwas tun gegen Foodwaste"

„Ich finde es wirklich schlimm, Lebensmittel wegzuwerfen.“ Yvonne Happe schüttelt ärgerlich mit dem Kopf. Die 42-Jährige ist gemeinsam mit ihrem Mann seit über 25 Jahren Pächterin der Westfalen Tankstelle Happe am Schifffahrter Damm 506 in Münster. Müllervermeidung und ökologisches Denken ist für die Mutter von drei Kindern sowohl privat als auch im Job wichtig. „Es ist vor allem auch mit Blick auf die kommenden Generationen unerlässlich, dass wir gemeinsam etwas tun, um weniger Müll zu produzieren und sorgsamer mit unseren Lebensmitteln umzugehen. Deshalb bin ich immer gerne mit dabei, wenn es darum geht, unsere Tankstellen in diesem Punkt noch besser zu machen.“

Eine App gegen Lebensmittel-Verschwendung

Yvonne Happe erkannte bereits vor rund zwei Jahren ein Problem, das unter anderem auch viele Bäckereien kennen:  Im tankstelleneigenen Backshop, in dem bis abends immer frisch gebackene Brötchen auf den Kunden warten, blieb trotz aller Warenplanung immer mal das ein oder andere Brötchen oder Stück Kuchen übrig. „Unsere Gäste erwarten von uns jederzeit eine Auswahl frischer Produkte in der Theke, auch kurz vor Ladenschluss“, erklärt die Tankstellenpächterin. „Und das, was am Schluss übrig bleibt, ist ja teilweise gerade erst produziert, also viel zu schade für die Tonne.“ Eine Freundin brachte sie dann vor rund zwei Jahren auf eine Idee: Eine App namens „Too good to go“, die deutschlandweit schon viele Bäckereien und Restaurants nutzen.

Sparen durch Magicbags

Jeden Abend bietet die Tankstelle seitdem sogenannte „Magic Bags“ (Überraschungstüten) an, zum Beispiel mit belegten Brötchen, Croissants oder Kuchen. Alles Waren, die am Tag produziert wurden, die aber keinen Käufer mehr gefunden haben. Die Tüten haben einen Warenwert von rund 10 bis 12 Euro, der Kunde bezahlt nur 3 Euro. „Der Kunde findet uns in der App und kann dann tagesaktuell schauen, wie viele Tüten wir jeweils anbieten und diese reservieren“, erläutert Yvonne Happe. Die Tüten können dann zwischen 19:30 und 20:30 Uhr an der Tankstelle abgeholt werden. Ein Angebot, das gerne genutzt wird: Mittlerweile hat Happes Westfalen Tankstelle sogar schon neue Stammkunden durch „Too good to go“ gewonnen. Vertreten ist fast jede Altersklasse, vom Studenten bis zum Arbeitnehmer oder Rentner. Es gehe vielen neben der Kostenersparnis vor allem auch um den ökologischen Gedanken dahinter, ergänzt Happe: „Wir kriegen viel positives Feedback.“

Alternative Tafel e.V.

Viel Lob bekommt auch ihr Kollege Jörg Binding, Pächter unter anderem der Westfalen Tankstelle an der Steinfurter Straße 166 in Münster. Auch er hat dem sogenannten „Foodwaste“ den Kampf angesagt und nutzt eine Alternative zur Weiterverwendung von noch gut essbaren Lebensmitteln. „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der Tafel e.V. Münster zusammen“, erzählt er. „Mitarbeiter der Tafel kommen jeden Morgen vorbei und holen die Waren vom Vorabend ab, die nachts nach 1 Uhr in unserem Backshop übriggeblieben sind, zum Beispiel Brötchen und so genanntes Dauergebäck wie Nussecken oder Mandelhörnchen. Damit tun wir dann zusätzlich etwas Gutes für bedürftige Menschen.“

"Nachhaltigkeit ist ein Thema, das uns alle betrifft"

Die Westfalen Gruppe ist sehr stolz auf das Engagement ihrer Pächter. „Nachhaltigkeit ist ein Thema, das uns alle betrifft und wo wir alle unseren Beitrag leisten können“ betont Andre Stracke, Leiter des Geschäftsbereichs Tankstellen bei der Westfalen Gruppe.  „Wir als Westfalen Gruppe sehen unseren größten Einfluss dabei im Ausbau der alternativen Antriebsenergien zur Gestaltung der Verkehrswende. Gleichzeitig finden wir es natürlich spitze, wenn sich unsere Pächter engagieren und zum Beispiel durch Müllvermeidung in unseren Tankstellen-Bistros unsere Tankstellen nachhaltiger gestalten. Dazu gehört gerade bei Lebensmitteln eine vernünftige Warenplanung, konkret die Schere zwischen genügend Auswahl und Überproduktion möglichst klein zu halten. Alle Tankstellenpächter führen tägliche Statistiken, um so das Gästeverhalten besser einschätzen zu können. Auch das hilft dabei am Ende des Tages nicht allzu viel übrig zu haben.“ Ein wichtiger Punkt, denn aus gesetzlichen Gründen darf nicht jedes Lebensmittel immer zum Verzehr weitergegeben werden, wenn eine bestimmte Standzeit überschritten ist.

Müllvermeidung mit Mehrwegsystem RECUP

Unabhängig von der Bekämpfung von Foodwaste geht Westfalen auch beim Thema Müllvermeidung durch Mehrweg an den Tankstellen nachhaltige Wege, die sogar die Deutsche Umwelthilfe positiv herausstellt. Seit Mitte 2021 hat die Westfalen Gruppe das Mehrwegsystem RECUP an allen teilnehmenden Tankstellen eingeführt. Auf Wunsch und gegen einen Euro Pfand können sich Tankstellengäste für die ressourcenschonende Alternative des Getränkebechers entscheiden – und nach Verwendung bei einer der deutschlandweit über 10.600 RECUP-Ausgabestellen wieder abgeben. 
„Wir haben uns bewusst für RECUP und keine eigene Westfalen Lösung entschieden, damit der Kunde das Mehrwegsystem auch bei anderen Tankstellen und sogar branchenübergreifend nutzen kann“, erklärt Andre Stracke. „Müllvermeidung ist für uns ein wichtiger Bestandteil unseres Foodvenience-Konzepts für Tankstellen.“ Und dass Recup gut funktioniert, bestätigt auch Tankstellenpächterin Yvonne Happe: „10 bis 15 Stammkunden bringen ihren Becher morgens schon wieder mit und es werden mehr. So reduzieren wir Schritt für Schritt auch unseren Einwegabfälle.“

"Gemeinsam etwas tun gegen Foodwaste"

„Ich finde es wirklich schlimm, Lebensmittel wegzuwerfen.“ Yvonne Happe schüttelt ärgerlich mit dem Kopf. Die 42-Jährige ist gemeinsam mit ihrem Mann seit über 25 Jahren Pächterin der Westfalen Tankstelle Happe am Schifffahrter Damm 506 in Münster. Müllervermeidung und ökologisches Denken ist für die Mutter von drei Kindern sowohl privat als auch im Job wichtig. „Es ist vor allem auch mit Blick auf die kommenden Generationen unerlässlich, dass wir gemeinsam etwas tun, um weniger Müll zu produzieren und sorgsamer mit unseren Lebensmitteln umzugehen. Deshalb bin ich immer gerne mit dabei, wenn es darum geht, unsere Tankstellen in diesem Punkt noch besser zu machen.“

Eine App gegen Lebensmittel-Verschwendung

Yvonne Happe erkannte bereits vor rund zwei Jahren ein Problem, das unter anderem auch viele Bäckereien kennen:  Im tankstelleneigenen Backshop, in dem bis abends immer frisch gebackene Brötchen auf den Kunden warten, blieb trotz aller Warenplanung immer mal das ein oder andere Brötchen oder Stück Kuchen übrig. „Unsere Gäste erwarten von uns jederzeit eine Auswahl frischer Produkte in der Theke, auch kurz vor Ladenschluss“, erklärt die Tankstellenpächterin. „Und das, was am Schluss übrig bleibt, ist ja teilweise gerade erst produziert, also viel zu schade für die Tonne.“ Eine Freundin brachte sie dann vor rund zwei Jahren auf eine Idee: Eine App namens „Too good to go“, die deutschlandweit schon viele Bäckereien und Restaurants nutzen.

Alternative Tafel e.V.

Viel Lob bekommt auch ihr Kollege Jörg Binding, Pächter unter anderem der Westfalen Tankstelle an der Steinfurter Straße 166 in Münster. Auch er hat dem sogenannten „Foodwaste“ den Kampf angesagt und nutzt eine Alternative zur Weiterverwendung von noch gut essbaren Lebensmitteln. „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der Tafel e.V. Münster zusammen“, erzählt er. „Mitarbeiter der Tafel kommen jeden Morgen vorbei und holen die Waren vom Vorabend ab, die nachts nach 1 Uhr in unserem Backshop übriggeblieben sind, zum Beispiel Brötchen und so genanntes Dauergebäck wie Nussecken oder Mandelhörnchen. Damit tun wir dann zusätzlich etwas Gutes für bedürftige Menschen.“

"Nachhaltigkeit ist ein Thema, das uns alle betrifft"

Die Westfalen Gruppe ist sehr stolz auf das Engagement ihrer Pächter. „Nachhaltigkeit ist ein Thema, das uns alle betrifft und wo wir alle unseren Beitrag leisten können“ betont Andre Stracke, Leiter des Geschäftsbereichs Tankstellen bei der Westfalen Gruppe.  „Wir als Westfalen Gruppe sehen unseren größten Einfluss dabei im Ausbau der alternativen Antriebsenergien zur Gestaltung der Verkehrswende. Gleichzeitig finden wir es natürlich spitze, wenn sich unsere Pächter engagieren und zum Beispiel durch Müllvermeidung in unseren Tankstellen-Bistros unsere Tankstellen nachhaltiger gestalten. Dazu gehört gerade bei Lebensmitteln eine vernünftige Warenplanung, konkret die Schere zwischen genügend Auswahl und Überproduktion möglichst klein zu halten. Alle Tankstellenpächter führen tägliche Statistiken, um so das Gästeverhalten besser einschätzen zu können. Auch das hilft dabei am Ende des Tages nicht allzu viel übrig zu haben.“ Ein wichtiger Punkt, denn aus gesetzlichen Gründen darf nicht jedes Lebensmittel immer zum Verzehr weitergegeben werden, wenn eine bestimmte Standzeit überschritten ist.

Müllvermeidung mit Mehrwegsystem RECUP

Unabhängig von der Bekämpfung von Foodwaste geht Westfalen auch beim Thema Müllvermeidung durch Mehrweg an den Tankstellen nachhaltige Wege, die sogar die Deutsche Umwelthilfe positiv herausstellt. Seit Mitte 2021 hat die Westfalen Gruppe das Mehrwegsystem RECUP an allen teilnehmenden Tankstellen eingeführt. Auf Wunsch und gegen einen Euro Pfand können sich Tankstellengäste für die ressourcenschonende Alternative des Getränkebechers entscheiden – und nach Verwendung bei einer der deutschlandweit über 10.600 RECUP-Ausgabestellen wieder abgeben.
„Wir haben uns bewusst für RECUP und keine eigene Westfalen Lösung entschieden, damit der Kunde das Mehrwegsystem auch bei anderen Tankstellen und sogar branchenübergreifend nutzen kann“, erklärt Andre Stracke. „Müllvermeidung ist für uns ein wichtiger Bestandteil unseres Foodvenience-Konzepts für Tankstellen.“ Und dass Recup gut funktioniert, bestätigt auch Tankstellenpächterin Yvonne Happe: „10 bis 15 Stammkunden bringen ihren Becher morgens schon wieder mit und es werden mehr. So reduzieren wir Schritt für Schritt auch unseren Einwegabfälle.“

Gemeinsames Ziel der Westfalen Gruppe und ihrer Tankstellen-Pächter ist es, Schritt für Schritt den Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu gehen. Egal ob Mehrweg oder Foodwaste - dieser Weg beginnt mit ersten kleinen Schritten. Wichtig ist, dass man sie geht.

Teilen Sie diese News gerne:

Wir informieren Sie gerne persönlich!

x