Umweltmanagement.

Vermeidung von produktionsbedingten Umweltauswirkungen.

Die Vermeidung, beziehungsweise Reduzierung von Umweltauswirkungen und den damit verbundenen Risiken für Mensch und Natur ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Die Betrachtung von Umweltaspekten findet bereits bei der Planung neuer Produktionsanlagen Berücksichtigung. Durch das Umweltmanagementsystem werden zudem organisatorische Vorkehrungen zur Sicherstellung und regelmäßigen Kontrolle eines ordnungsgemäßen Betriebs getroffen. Dabei ist die Einhaltung rechtlicher Vorgaben für uns nach wie vor oberstes Gebot.

Ein gut funktionierendes und zertifiziertes Umweltmanagementsystem ist daher unverzichtbar, um einen Handlungsrahmen zur kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes zu garantieren.

Das Umweltmanagement wird durch eine Stabsstelle koordiniert, die alle Bereiche des Unternehmens in Fragen des Umweltschutzes berät. Dabei steht die Optimierung des Energie- und Wasserverbrauchs, das Abfallmanagement, der Gewässer- und Bodenschutz ebenso im Fokus wie die Betrachtung des Lebenswegs unserer Produkte und den damit verbundenen Möglichkeiten zur Verbesserung der Umweltleistung.

Fokusthemen im Bereich Umwelt.


Klimaschutz aktiv mitgestalten.

Klimaneutrale Produkte.

Seit 2017 können unsere Kunden klimaneutrales Flüssiggas bestellen. Zusätzlich werden wir klimaneutrales Treibgas anbieten. Unseren Westfalen Service Card-Kunden bieten wir die Möglichkeit, die Emissionen ihrer Kraftstoffverbräuche zu kompensieren.

Das dahinterstehende Prinzip ist dabei einfach und effektiv zugleich: Bei der Verbrennung von Flüssiggas bzw. Kraftstoffen entsteht Kohlendioxid (CO2). Entscheidet sich ein Kunde für die CO2-Ausgleich, zahlt er zum Ausgleich der klimaschädlichen Emissionen einen Aufpreis. Mit dem Geld unterstützen wir Klimaschutzprojekte. Durch solche Projekte werden CO2-Emissionen an anderer Stelle vermieden. Die Kompensation wird durch unabhängige Dritte kontrolliert und durch die Stilllegung von Klimaschutzzertifikaten gegenüber dem Kunden nachgewiesen. Dabei entspricht ein Zertifikat genau einer Tonne Kohlendioxid.

Das Prinzip der CO2-Kompensation.

CO2 als Rohstoffquelle.

In unserer Kohlenstoffdioxid-Produktionsanlage in Frankfurt wird bei der Vinylacetat-Herstellung anfallendes CO2 aufbereitet. In Lüdinghausen nutzen wir Kohlenstoffdioxid, das bei der Herstellung von Alkohol entsteht. Durch die Verwertung des CO2-Rohgases werden die Emissionen der vorgelagerten Wertschöpfungskette drastisch reduziert.

Alternative Energien.

Unser Engagement zeigt sich ferner durch die Mitgliedschaft bei Clean Energy Partnership (CEP). Als Betreiber von Westfalen und Markant-Tankstellen und einer eigenen Wasserstoffproduktion beteiligen wir uns aktiv beim Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen.

Carbon Footprint: CO2-Emissionen im Blick.

Um als Unternehmen auch einen aktiven Beitrag zur Vermeidung von Treibhausgasen zu leisten, haben wir als eines von zehn Unternehmen am Pilot-Projekt „Corporate Carbon Footprint für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen“ der EnergieAgentur.NRW teilgenommen. Ziel des Projektes ist es, über die Berechnung eines CO2-Fußabdrucks (Corporate Carbon Footprint) relevante Emissionsquellen festzustellen und somit mehr Transparenz für Handlungsansätze zu erlangen.

Regionaler Klimaschutz.

Auch wir als Unternehmen beteiligen uns aktiv Klimaschutzinitiativen. Unter anderem engagieren wir uns in Münsters Allianz für Klimaschutz. Der Zusammenschluss zahlreicher Unternehmen und Institutionen wurde von der Stadt Münster initiiert, um das ambitionierte Klimaschutzziel der Stadt Münster (40% CO2-Reduzierung bis 2020 und 20% erneuerbare Energien bis 2020 anzustreben) zu erreichen.


Energieeffizienz durch konkrete Maßnahmen erzielen.

Energiemanagement mit System.

Zur kontinuierlichen Steigerung unserer Energieeffizienz setzen wir an besonders energieintensiven Produktionsstandorten auf systematisches Energiemanagement nach der internationalen Norm ISO 50001.

Erklärte Ziele sind die kontinuierliche Optimierung der Energieeffizienz und der Einsatz der jeweils besten verfügbaren Technik. Unser Fokus beschränkt sich nicht allein auf technische Abläufe, sondern auch auf organisatorische Prozesse.

Durch die kontinuierliche Überwachung und Analyse des Energieverbrauchs decken wir mögliche Energieeinsparpotenziale auf. Durch die konsequente Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen sparen wir über 1.000.000 kWh Strom im Jahr ein.

Die Zertifizierung unseres Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 bildet zusätzlich die Grundlage zur Inanspruchnahme der so genannten Besonderen Ausgleichsregelung nach §§ 40 ff. des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) und stärkt so unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Produktverantwortung.

Wir wollen, dass unsere Produkte sicher sind – für Menschen und die Umwelt. In festgelegten Prozessen bewerten wir deshalb unsere Produkte, um mögliche Gefährdungen für Menschen und die Umwelt auszuschließen. Neben der gesetzeskonformen Kennzeichnung unserer Produkte stellen wir unseren Kunden und Partnern wesentliche Informationen zum sicheren Transport, Verwendung und Lagerung unserer Produkte zur Verfügung. Dieses Angebot ergänzen wir durch regelmäßige Seminare und Schulungen.
 

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Boden- und Gewässerschutz.

Die Boden- und Gewässerfunktion unserer natürlichen Umwelt ist im besonderen Maße zu schützen. Hierbei setzen wir beispielsweise bei der Abwasseraufbereitung in unserer Luftzerlegungsanlage in Laichingen auf die Stärke der Natur: Durch die Reinigung von Kühlwasser in einer Pflanzenkläranlage kann gebrauchtes Kühlwasser wieder in die natürliche Umwelt abgegeben werden.

Durch entsprechende organisatorische und technische Vorkehrungen bei der Lagerung unserer Produkte und regelmäßige Kontrollen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben stellen wir sicher, dass wir zudem aktiv zum Schutz Böden und Gewässern beitragen.

Abfallvermeidung durch geschlossene Kreisläufe und Recycling.

Geschlossene Kreisläufe.

Die Vermeidung von Abfällen hat für uns Vorrang. Ein gutes Beispiel hierfür sind unsere Gasflaschen: unabhängig davon, für welche Anwendung Sie Gas benötigen, erfolgt die Ausgabe über Pfand- oder Nutzungsflaschen. Nach Rückgabe werden die Gasbehälter technisch geprüft und wieder befüllt. Somit können die Gasflaschen viele Jahre verwendet werden und es entstehen keine unnötigen Abfälle.

Rücknahme und Aufarbeitung gebrauchter Kältemittel.

Die Westfalen AG bietet zudem die Rücknahme gebrauchter Kältemittel an. Diese werden, soweit technisch die Möglichkeit besteht, wiederaufbereitet und können so im Sinne der Kreislaufwirtschaft erneut verwendet werden.

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Anlagen sicher betreiben.

Sicherheit und Umweltschutz in der Produktion sind für uns ebenso Qualitätsmerkmale, wie die Einhaltung der Anforderungen unserer Kunden an unsere Produkte. Das gilt selbstverständlich auch für unsere Produktionsanlagen und Werke. Der daraus folgenden Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und unseren Nachbarn sind wir uns bewusst.

Durch technische und organisatorische Sicherheitsvorkehrungen, zuverlässige und gut geschulte Mitarbeiter stellen wir ein hohes Sicherheitsniveau unserer Anlagen sicher. Für die Anwohner und Nachbarn unserer Betriebsanlagen stellen wir weiterführende Informationen zum richtigen Verhalten im Falle eines (Stör-)Falles zur Verfügung:

Informationen nach § 8a bzw. § 11 Störfallverordnung

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