Werkstoffe.

In der Metallverarbeitung werden zahlreiche Werkstoffe eingesetzt. Die Anforderungen an die Verarbeitung werden dabei immer höher. Wichtig hierbei ist die richtige Verfahrensauswahl und -durchführung.

Die gesamte Prozesskette muss auf den Werkstoff abgestimmt sein, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzielen.


Unlegierter Stahl.

  • Unlegierter Stahl ist nach wie vor eine der am häufigsten eingesetzten Stahlsorten.
  • Unterschieden werden die unlegierten Stähle nach ihrer Streckgrenze.
  • Ihre Festigkeit gewinnen sie überwiegend aus dem Kohlenstoff-Gehalt.
  • Bis zu einem Gehalt von 0,22 % Kohlenstoff gelten die Stähle noch als schweißgeeignet.
  • Beim MAG-Schweißen wird ein Aktivgasanteil benötigt, der den Lichtbogen beruhigt und den Einbrand erhöht.

Hochlegierter Stahl.

  • Von einem hochlegierten Stahl spricht man, wenn mindestens ein Legierungselement über 5 % liegt.
  • Eine der größten Gruppen sind die chemisch beständigen Stähle mit einem Cr-Gehalt über 12 %.
  • Diese Stähle werden MAG-geschweißt, wobei der Aktivgas-Anteil deutlich unter dem Anteil bei unlegierten Stählen liegt.

Duplex.

  • Der Duplex-Stahl verbindet die guten Eigenschaften von un- und hochlegierten Stählen.
  • Durch sein ausgewogenes Verhältnis von Ferrit und Austenit verfügt er über gute Festigkeitseigenschaften und gute Korrosionseigenschaften.
  • Er ist allerdings auf eine Einsatztemperatur von 250 °C beschränkt.

Nickel-Basis-Legierung.

  • Nickel-Basis-Legierungen werden überwiegend bei hohen Temperaturen oder hohen Korrosionsanforderungen eingesetzt.
  • Der hohe Nickel-Anteil führt zu einer guten Zähigkeit – auch bei tiefen Einsatztemperaturen.
  • Nickel-Basis-Legierungen können nur mit inerten oder reduzierenden Gasen verschweißt werden.

Aluminium-Legierung.

  • Aluminium-Legierungen werden aufgrund der geringen Dichte immer häufiger eingesetzt.
  • Beim Schweißen stellt vor allem die Oxidhaut und die Wasserstoffempfindlichkeit ein Problem dar

Titan.

  • Titan hat eine sehr hohe Affinität zu Luftgasen. Beim Schweißen ist daher besonders auf Sauberkeit und Gasreinheit zu achten.
  • Luftgase führen zu einer Versprödung, die dem Werkstoff nicht anzusehen ist.

NE-Metall.

  • Unterschiedliche NE-Metalle stellen auch beim Schweißen eine große Herausforderung dar.
  • Hier ist die Wahl des richtigen Schweißverfahrens und des richtigen Schutzgases entscheidend.

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